Pre_moodswing

Go to content

Main menu:

                last Update: 7.12.2016
Achtung: ich habe meinen täglichen Erlebnisbericht in einen Blog überführt: .




Auf dieser Seite wird das Konzept erklärt und immer wieder ergänzt.
 


Menschen für die Gott eine Torheit ist und an Ihr Bankkonto glauben  - bitte die Seite wieder verlassen.
Diese Homepage handelt von dem Umgang mit der Depression.
Im Buchhandel gibt es nur Bücher: " wie ich meine Depression überkam"...
Dieser Erlebnisbericht beginnt am 5.12.2016 und wird am 26.12.2016 enden.
Ausgang offen.

Überschreiben möchte ich es mit einem Liedvers, einem Bibeltext und einer Geschichte aus dem Alten Testament

1. Liedvers - Rooftops - Jesus Culture - 20 Mio. mal aufgerufen

      "... All that I am
I place into your loving hands*
And I am yours, I am yours..."                  *Jesus

2. Bibelvers

Romans 12,2   "Do not conform any longer to the pattern of the world, but be transformed by the 
                                  renewing of your mind"

3. Die Geschichte steht in Könige 18

Zu dieser Zeit gab es viele Götter. Ein Hauptgott war Baal (heute: Sex Gott) - aber ich nenne es
mal passend zu meinem Thema den Gott der Pharmazie. Es war aber noch ein Prophet des Gottes
übrig. Der Gott der  Himmel und Erde geschaffen hat. Dieser Prophet - Eliah - forderte die Jünger Baal heraus:
Macht ein Opferaltar und bittet euren Gott, dass er es mit Feuer entzündet. Diese Baal Gläubige
beteten und machten alles mögliche aber es geschah nichts. Nun kam Eliah an die Reihe.
Er bat darum, dass man noch viel Wasser über das Opfer, das Holz etc. leerte - viel Wasser.
Dann erhob er seine Stimme zum Gebet zu Gott und Gott lies alles niederbrennen.



Bevor ich Sie mit auf meine Reise nehme noch ein paar Gedanken:    
  
Depression - ein Begriff unter dem viele Menschen nichts so richtig anfangen können.
Schon gar nicht wie es dem Betroffenen geht.
Die Auswirkungen sind jedoch enorm. Diese Krankfheit ruiniert Menschenleben. Nicht nur 
das Leben der Betroffenen, auch das Leben der Angehörigen.Viele Familien brechen auseinander.
Kinder und Ehepartner von Kranken erfahren Traumas, die sie oftmals nie wieder loslassen.
Für den Kranken bleibt manchmal nur der Ausweg des Suizid. Ein Wort das man tunlichst auch nicht
aussprechen sollte. Denn dann verliert er endgültig alles Verständnis.Für einige aber die Hoffnung
diesen Schmerz ein Ende zu bereiten. Vielleicht klingt das sehr extrem - aber Depressive sind einsame
Menschen sehr einsame. 

In überfüllten Kliniken steht eine Behandlung im Vordergrund: Medikamente.
Psychopharmaka haben, verglichen mit Placebo, einen Wirkungsgrad von ca. 52%.
Sie basieren unter der Annahme, dass dem Kranken Serotonin oder ähnliche neurologische Botenstoffe fehlen.
Das Gehirn funktioniert also wie eine Maschine. Fehlt Öl dann muss da mehr Öl rein, fehlt Kühlerwasser dann Kühlerwasser.

Es ist eine Theorie! Die Wissenschaft weiß zwar schon vieles, aber es ist ein kleiner Bruchteil von dem was es
heißt das Gehirn zu verstehen, geschweige wie es zu behandeln ist.
Anders als normale Medikamente wie Antibiotika sollen diese Pillen meist lebenslänglich eingenommen werden.
Welche Nebenwirkungen diese haben kann niemand beschreiben.

Schlimmer ist die Stigmatisierung: Ich bin depressiv - bipolar - Borderline - Persönlichkeitsstörrung...
Sprich nicht normal. Es ist die Angst davor, dass meine Mitmenschen "es" mitbekommen, gepaart mit Scham.
Für den Depressiven bleibt meist nur der Rückzug (von der Gesellschaft) - was das ganze noch verschlimmert.

Nach einigen Klinikaufenthalten und Therapiegesprächen kam ich zu dem Punkt - das ganze hilft nichts.
Die Medizin hilft nicht, Gespräche sind wie Pflaster - können nur bedingt helfen.
Vorallem die Tatsache wieviele Pillen ich in den über 16 Jahren genommen habe erdrücken mich.
Psychopharmaka sind sog. psychotropische (Bewusstsein veränderntenden) Mittel. So wie Alkohol und andere
Drogen verändern sie die Wahrnehmung des täglichen Lebens. 
Ein hoher Preis dafür, dass man am Ende des Tages doch wieder im Loch landet...
 

Ein Online Programm von Dr. Caroline Leaf wird meine Reise begleiten - die Medikamente werden in dieser Zeit ausgeschlichen.

Die Grundthese von Frau Dr. Leaf ist simple: es sind toxische Gedanken die krank machen. Negative Gedanken, die über die
Jahre sich manifestiert haben. Diese wissenschaftliche Therapie entgiftet unser Denken.

Ich möchte Ihnen keine Theorie verkaufen, sondern in einem Selbstversuch aufzeigen, dass der Glaube heilt.
wir glauben im Alltag an steigende Börsenkurse etc. weshalb nicht an einen Gott der uns liebt?


Day 1 - galt der Vorbereitung

jede Einheit beginnt mit Danksagung. Danach höre und singe ich ein oder zwei Lobpreis Lieder (Youtube)

Day 2 - 6.12.2016

 Der erste richtige Tag in der Praxis.
Es war furchtbar. Es schien als alle negative Gedanken aufeinmal auf mich hereinfielen. Was diesmal anders als früher war:
mir war es bewusst, dass diese Gedanken nicht der Realität entsprachen bzw. nur negativ waren.
Z.B. der Glaube, dass mit so einem Menschen der so krank in seinem Verhalten ist wie ich niemand etwas zu tun haben möchte.
Gott und die Menschen möchten mit mir Kontakt. Noch ist so ein Gedanke (insbesondere die menschliche Komponente)
nicht vom Kopf ins Herz gerutscht. Aber das kann ich von "Day one" auch nicht erwarten.
Auch körperlich ging es hoch her: Durchfall und sehr viel Schlaf.
Es ist ein Prozess in mir angestossen worden - da bin ich schon dankbar.

die weiteren Tage finden Sie auf www.moodswing.de/blog/

  
 
Back to content | Back to main menu